Veranstaltungshinweis: Der 1967-Krieg, 50 Jahre danach: Die deutsche Perspektive

Gerne weisen wir auf folgende Veranstaltung des New Israel Fund Deutschland hin. Zeit und Ort: Dienstag, 20. Juni, 19:00 im Roten Rathaus Berlin. AphorismA wird ebenfalls mit einem Büchertisch vertreten sein.

000f525a-7d8b-4bc9-8efa-4f058f1f08ea

Der 1967-Krieg, 50 Jahre danach: Die deutsche Perspektive

Eine Veranstaltung des New Israel Fund Deutschland in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Berlin
Dienstag, 20. Juni 2017, 19:00 Uhr (Einlass: 18:00 Uhr), Großer Saal, Rotes Rathaus Berlin

Die Veränderungen des Juni 1967 prägen den Nahen Osten bis auf den heutigen Tag. Nachdem das Westjordanland und Ostjerusalem im Zuge des Sechs-Tage-Kriegs von Israel erobert wurden, befindet sich das Land in einer mittlerweile 50jährigen, völlig erstarrten Realität – geprägt von Gewalt und immer wieder scheiternden Friedensbemühungen auf beiden Seiten. Diese Realität wird zunehmend auch zum zentralen Gegenstand der deutsch-israelischen Beziehungen.
Welchen Einfluss hat der Krieg auf die israelische Zivilgesellschaft, deren Sicherheit laut Angela Merkel „zur deutschen Staatsräson“ gehört? Wie gehen Politik, Medien und Zivilgesellschaft in Deutschland mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt um? Darf die Bundesrepublik sich vor dem Hintergrund der deutsch-jüdischen Vergangenheit einmischen – oder ist es nicht sogar vielmehr ihre Pflicht, gerade aufgrund dieser Vergangenheit?
Anlässlich des 50. Jahrestages des Krieges lädt der New Israel Fund-Deutschland (NIF) in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Berlin in das Berliner Rathaus am 20. Juni ein, um diese und weitere Fragen anzugehen. Der NIF ist die führende israelische Organisation zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten in Israel und ist seit 2014 auch in Deutschland vertreten.

Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter diesem LINK oder per Mail an koordinator@nif-deutschland.de

Stadtspaziergang zu Wilfrid Israel in Berlin

Der Spaziergang erinnert an Wilfrid Israel, den letzten Direktor des ehemals berühmten Berliner Kaufhauses „N.Israel“. Es stand vom 19. Jahrhundert an direkt gegenüber vom Berliner Rathaus, im heutigen Nikolaiviertel. Dieses Kaufhaus ist heute kaum noch bekannt. Das gilt auch für Wilfrid Israel, der die leitende Rolle im elterlichen Kaufhaus in den 1920er vor allem aus Verantwortungsgefühl übernahm. 1899 in London geboren, wurde er schon in jungen Jahren Pazifist und trat für einen Sozialismus auf der Basis eines genossenschaftlichen Gemeinwesens ein. Menschen in Not zu helfen wurde für Wilfrid Israel schon früh zu einem Bedürfnis: so unterstützte er kurz nach dem Ersten Weltkrieg Menschen, die in Deutschland in Not geraten waren und beteiligte sich an einer Hilfskampagne für die Opfer der Hungerskatastrophen in Sowjetrußland.

Mit: Martin Forberg (MA Neuere Geschichte; Dozent und freier Journalist)
Sonntag, 07.05.2017 14:0016:00

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung erforderlich

http://calendar.boell.de/de/event/ein-menschenfreund-auf-den-spuren-von-wilfrid-israel-berlin-3


KT_80_Titel

Von Martin Forberg ist im März der auf der Leipziger Buchmesse vorgestellte „Kleine Text“ 80 über Wilfrid Israel erschienen.

Neuerscheinung: Interreligiöser Stadtplan

Interreligiöser Stadtplan, herausgegeben von Andreas Goetze und Juanita Villamor-Meyer

Erstaunlich, wie vielfältig und zahlreich sich interreligiöse Projekte und Initiativen für die Stadt Berlin engagieren und so einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft leisten!

Ein lohnendes Buch für alle, die sich gesellschaftlich, politisch und spirituell engagieren, dabei die verschiedensten Menschen, ihre Überzeugungen und Kulturen kennenlernen und einen Überblick gewinnen möchten. Denn: Wer religiöse Vielfalt erleben will, muss heute nicht mehr weit reisen. Berlin ist die Stadt mit den meisten Religionsgemeinschaften in ganz Europa. Vielfalt und Pluralität zeichnen die Stadt aus, bergen aber auch Konflikte. Dabei ist es wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben, Räume der Begegnung und Verständigung zu eröffnen.

Dieser ‚Interreligiöse Stadtplan‘ (www.interreligioeser-stadtplan.de) ist aus der Arbeit des Berliner Forums der Religionen erwachsen, einem Zusammenschluss von mehr als 100 Menschen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften, spirituellen Bewegungen und interreligiösen Initiativen.

Umschlag_InterrelStadtplan_.indd

Berliner Forum der Religionen
Interreligiöser Stadtplan
AphorismA Berlin 2016 | 978-3-86575-061-7

Exemplare können (gegen Erstattung der Versandkosten von 2,50 €) bei AphorismA bestellt werden.

Die Publikation wird auf der Leipziger Buchmesse 2017 in Anwesenheit des Herausgebers   Dr. Andreas Goetze vorgestellt

Der erste Juli-Newsletter ist da!

Unser neues Newsletter ist online und verschickt (zum Bestellen des Newsletters einfach eine kurze Mail an newsletter@aphorisma-verlag.de schicken).
 
Mit dabei: eine Reise in die neu-alte Peripherie Europas, nach Czernowitz/Tscherniwzi, die neue, für den Jerusalemsverein gestaltete Postkarte ‚Talita Kumi – Hoffnung auf Zukunft‚, sowie antiquarische Bücher über Berlin und Umgebung – die ‚Berolina‚.