Erinnerung an Siegfried Kracauer zum 50. Todestag

Am 26. November 1966 starb der bedeutende Journalist, Soziologe, Filmtheoretiker und Geschichtsphilosoph Siegfried Kracauer im Alter von 77 Jahren in New York. Das Marbacher Magazin widmete sich Kracauer in bisher zwei Bänden, 1988 in einer Monographie und 2004 über sein filmkritisches Meisterwerk „From Caligari to Hitler“.

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Ein Glossar zur Zivilen Konfliktbearbeitung

Unser neuer Kleine Text liefert in 17 Begriffen einen prägnanten und aufschlußreichen Einstieg in das Debattenfeld der „Zivilen Konfliktbearbeitung“:
Ute Finckh-Krämer (Hg’in.): Zivile Konfliktbearbeitung: Ein Glossar
Reihe: Kleine Texte 74 | Zivil oder militärisch? — Beiträge zur Debatte
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Ist der Zivile Friedensdienst sowas Ähnliches wie der Bundesfreiwilligendienst oder doch etwas ganz anderes? Und welche Rolle spielt die ominöse „Zivilgesellschaft“ bei dem allen? Was sind „Räume fragiler Staatlichkeit“ und was waren noch mal die vier Grundprinzipien der Humanitären Hilfe? Dieses Heft bietet eine kurze, konzentrierte Übersicht über die wichtigsten friedenspolitischen Begriffe der Zivilen Konfliktbearbeitung und stellt gleichzeitig einige der Fachorganisationen und Netzwerke vor, die sich in diesem Bereich engagieren.

Mit Beiträgen von Judith Bäßler, Cornelia Brinkmann, Andreas Dieterich, Jörn Grävingholt, Moritz Hartnagel, Helmut Hugler, Jan Koehler, Christiane Lammers, Peter Mares, Heidi Meinzolt, Martin Quack, Michael Sternberg, Ulrich Nitschke und Julia Szilat, Matthias Ries, Christine Schweitzer, Almut Wieland-Karimi und Natascha Zupan.

Kleine Verlage schützen, Vielfalt sichern

Kulturstaatsministerin Grütters zu Rückforderungsverfahren der VG Wort gegenüber Verlagen. Die ganze Pressemitteilung findet sich hier.

Anlässlich der von der VG Wort gegenüber Verlagen eingeleiteten Rückforderungsverfahren erklärt Staatsministerin Monika Grütters:
„Die erfolgreich und einvernehmlich praktizierte Zusammenarbeit von Autoren und Verlagen in gemeinsamen Verwertungsgesellschaften zählt zu den bewährten kulturpolitischen Konstanten der Literaturlandschaft in Deutschland. Diese Praxis, durch die Entscheidungen von EuGH und BGH neuerdings in Frage gestellt wurde, muss in Zukunft weiterhin möglich sein, denn sie ist eine Grundlage unserer vielfältigen Verlagslandschaft und dient allen Autoren, Verlagen und Lesern. Mit Sorge beobachte ich das seitens der VG Wort in Folge der Gerichtsentscheidungen eingeleitete Rückforderungsverfahren. Dies belastet gerade kleine Verlage ganz enorm, teilweise existentiell. Mich erreichen alarmierende Berichte aus der Branche, dass trotz des guten Willens der Beteiligten auch Insolvenzen nicht auszuschließen sind.“

Grütters weiter: „Hier besteht Handlungsbedarf. Es gilt Schaden für die kulturelle Vielfalt und die Kreativwirtschaft zu verhindern und Härten abzumildern. Kurzfristig sollte unter anderem eine finanzielle Unterstützung für Verlage, die durch die Rückforderungen in ihrer Existenz bedroht sind, durch den Haushaltsgesetzgeber geprüft werden. Dies wäre ein sehr wichtiges Signal. Denn es sind gerade oft die kleineren, die innovativen und experimentierfreudigen Verlage, die publizistische Wagnisse eingehen und noch unbekannten Autoren den Weg in ein Verlagsprogramm ebnen. Nicht zuletzt sind sie für eine lebendige Verlagslandschaft unverzichtbar.“

Reisen in die Seele eines unterbelichteten Planeten namens USA

Aus gegebenem Anlaß erinnern wir an die Mondfahrten aus unserem Programm.

Reisen in die Seele eines unterbelichteten Planeten namens USA, so der Untertitel, scheinen seit dem gestrigen Ergebnis der US-Präsidentenwahl ein Stück schwieriger, jedoch nicht weniger notwendig.

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Doch geht es in Markus Franz‘ Erkundigung weniger um die glücklicherweise vergänglichen Präsidenten und Politiker(innen), als um die unverwüstliche Kultur des Landes der Planwagenfahrer, denen nicht mal der Mond zu weit weg erscheint. Wer sich fragt, was geht mich das an, hat vielleicht nichts von der jüngsten Weltwirtschaftskrise mitbekommen, die sich Amerikaner damit zu erklären scheinen, daß eine böse Immobilienkrise unverhofft vom Himmel gefallen ist.

Aber kann es sein, daß die Krise auch eine überfällige Folge der amerikanischen Kultur ist, ihrer Oberflächlichkeit, ihrer Verschwendung und ihrer Brutalität? In 37 bissigen und humorvollen Kurztexten beschreibt Franz ein Land auf dem absteigenden Ast.

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